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Rhabarber-Feuerwehrkuchen

Zum Rezept

Portionen: 12 Stücke


Kategorie: Kuchen & Torten




Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Rhabarber wirklich in all seinen Varianten. Wenn ich mich allerdings für nur einen einzigen Rhabarberkuchen entscheiden müsste, wäre es vermutlich genau dieser hier. Warum? Weil er einfach alles vereint, was ich an einem guten Kuchen liebe: Unten ein buttriger Mürbeteigboden, darauf ein fruchtiges Rhabarberkompott, leckere Nussstreusel und als Krönung eine dicke Schicht Sahne. Für mich ist das einfach die perfekte Kombination aus süß, säuerlich, cremig und knusprig. Genau dieses Zusammenspiel macht den Kuchen für mich zu einem absoluten Lieblingsrezept in der Rhabarberzeit.



In das Rhabarberkompott gebe ich zusätzlich noch eine kleine Menge Himbeeren. Die Himbeeren sorgen nicht nur für eine richtig schöne Farbe, sondern runden das Kompott mit einer angenehm fruchtigen Beeren-Note ab. Falls du gerade keine Himbeeren da hast, kannst du sie einfach durch mehr Rhabarber ersetzen. Alternativ funktioniert natürlich auch jede andere Beerensorte.


Auch wenn der Kuchen auf den ersten Blick vielleicht nach etwas mehr Aufwand aussieht, ist er in der Zubereitung eigentlich total unkompliziert. Die einzelnen Schritte sind wirklich einfach gemacht und du stehst insgesamt gar nicht lange in der Küche.



Ich habe diesen Kuchen für mich kurzerhand zum Rhabarber-Feuerwehrkuchen getauft. Das Original wird eigentlich klassisch mit Kirschkompott gebacken, aber mit einem kleinen Trick – nämlich roten Beeren – bekommt auch das Rhabarberkompott eine schöne rötliche Farbe.



Und genau daher kommt auch der Name „Feuerwehrkuchen“: Der Mürbeteigboden steht symbolisch für das Holz, die rote Fruchtfüllung für das Feuer und die dicke Sahneschicht für den Löschschaum der Feuerwehr. So entsteht ein Kuchen, der nicht nur optisch an einen kleinen „Einsatz“ erinnert, sondern geschmacklich einfach alles löscht, was Kuchenhunger heißt.



Bevor du mit dem Backen loslegst, habe ich noch ein paar Tipps für dich:


  • Mürbeteigboden vorbacken: Das Vorbacken ist zwar kein Muss, ich würde es dir aber trotzdem empfehlen. Dadurch bleibt der Boden schön stabil und weicht durch das saftige Kompott später nicht auf.


  • Kuchen vollständig auskühlen lassen: Auch wenn es schwerfällt: Lass den Kuchen nach dem Backen unbedingt vollständig auskühlen, bevor du ihn aus der Form löst. Das Kompott ist direkt nach dem Backen noch sehr weich und braucht etwas Zeit, um richtig fest zu werden.



  • Sahne erst zum Schluss auftragen: Die Sahne unbedingt erst auf den Kuchen geben, wenn dieser komplett ausgekühlt ist. Wenn du möchtest, kannst du den Kuchen nach dem Auftragen der Sahne noch für ungefähr 2 Stunden kaltstellen. Dadurch zieht alles schön an und die Stücke lassen sich später deutlich sauberer schneiden. Die Sahne kann aber auch erst direkt vor dem Servieren auf den Kuchen gegeben werden. In diesem Fall behalten die Streusel mehr Biss, dafür ist die Sahneschicht insgesamt weniger stabil und die Stücke lassen sich nicht ganz so sauber schneiden.


  • Sahne besonders gleichmäßig verstreichen: Für eine besonders gleichmäßige Sahneschicht kannst du einen Tortenring um den Kuchen stellen und die Sahne anschließend mithilfe einer Winkelpalette* oder Streichhilfe* glatt verstreichen. Alternativ lassen sich natürlich mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle auch schöne Rosetten aufspritzen.


Rhabarber-Feuerwehrkuchen


Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Rhabarber wirklich in all seinen Varianten. Wenn ich mich allerdings für nur einen einzigen Rhabarberkuchen entscheiden müsste, wäre es vermutlich genau dieser hier. Warum? Weil er einfach alles vereint, was ich an einem guten Kuchen liebe: Unten ein buttriger Mürbeteigboden, darauf ein fruchtiges Rhabarberkompott, leckere Nussstreusel und als Krönung eine dicke Schicht Sahne. Für mich ist das einfach die perfekte Kombination aus süß, säuerlich, cremig und knusprig. Genau dieses Zusammenspiel macht den Kuchen für mich zu einem absoluten Lieblingsrezept in der Rhabarberzeit.


Nützliche Utensilien



Zutaten


Mürbeteigboden:

  • 200 g Mehl

  • 100 g Zucker

  • 100 g Butter, kalt

  • 1 Ei (Größe M)

  • 1 Prise Salz


Zum Fetten:

  • Margarine

  • Mehl


Rhabarberkompott:

  • 600 g Rhabarber, geschält

  • 150 g Himbeeren (alternativ: Rhabarber)

  • 100 g Zucker

  • 50 ml Wasser

  • 40 g Speisestärke

  • 50 ml Wasser


Streusel:

  • 100 g Mehl

  • 100 g Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen

  • 100 g Butter, weich

  • 100 g Zucker


Sahnetopping:

  • 400 g Sahne

  • 2 Pck. Vanillezucker

  • 2 Pck. Sahnesteif


Dekoration (optional):

  • 20 g Haselnüsse oder Mandeln, gehackt und geröstet

Zubereitung


Mürbeteigboden:

  1. Den Boden einer Springform mit Margarine fetten und etwas Mehl ausstäuben.

  2. Die kalte Butter in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten.

  3. Den Teig in die Springform drücken. Keinen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und für ca. 10 min bei 160°C Umluft vorbacken.


Streusel:

Alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln verreiben.


Rhabarberkompott:

  1. Rhabarber ggf. schälen und klein schneiden.

  2. Rhabarber und Himbeeren zusammen mit 50 ml Wasser und Zucker in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze für ca. 10-15 min ohne Deckel köcheln lassen.

  3. Speisestärke mit 50 ml kaltem Wasser glatt rühren, in das Rhabarberkompott einrühren und unter ständigem Rühren nochmals kurz aufkochen lassen.

  4. Das Kompott kurz abkühlen lassen.


Fertigstellung und Backen:

  1. Das Rhabarberkompott auf den vorgebackenen Mürbeteigboden geben.

  2. Streusel auf dem Rhabarberkompott verteilen.

  3. Den Kuchen bei 160°C Umluft ca. 1 h backen.

  4. Vollständig auskühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.

  5. Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen.

  6. Mithilfe einer Palette auf den Kuchen streichen oder mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle Rosetten spritzen. Wenn ich keine Rosetten spritze, stelle ich einen Tortenring um den Kuchen, damit ich die Sahne schön gleichmäßig verteilen kann.

  7. Nach Belieben mit gehackten Nüssen dekorieren.

  8. Kuchen bis zum Servieren kaltstellen.


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