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06.09.2026

Apfel-Streusel-Törtchen

Apfelkuchen im Mini-Format

average rating is 5 out of 5

Bewertungen:

1

Zum Rezept


Portionen: 12 Stück


Kategorie: Desserts, Kleingebäck


Stück Zwetschgen-Käsekuchen auf Teller, dahinter der ganze Kuchen; auf hellem Holztisch, gemütliche Food-Szene.

Das Rezept für diese kleinen Apfel-Streusel-Törtchen basiert auf dem Apfelkuchen-Rezept meiner Mama, das schon immer mein absoluter Lieblingsapfelkuchen war. Neben Mandarinen-Schmandkuchen und Feuerwehrkuchen gehört er zu meinen drei Lieblingskuchen aus meiner Kindheit, die so gut wie jeden unserer Kindergeburtstage begleitet haben.


Die Törtchen hatte ich als Nachtisch zu meinem Geburtstag gebacken, als ich meine Familie zu mir eingeladen hatte. Der Moment, als mein Bruder das erste Mal in eines der Törtchen gebissen hat und direkt sagte: „Oh, der schmeckt wie Mamas Apfelkuchen früher“, war für mich wieder so ein richtiger Marmeladenglasmoment. Danach haben wir uns erstmal ausgiebig darüber unterhalten, wie lecker Mamas Apfelkuchen immer war und welche Kuchen uns aus unserer Kindheit besonders in Erinnerung geblieben sind. Diese Kuchen gab es bei uns einfach immer zu unseren Geburtstagen und obwohl wir inzwischen längst erwachsen sind, würden wir diese Kuchen wohl noch heute jedem anderen Kuchen vorziehen, einfach weil wir mit ihnen so viele Erinnerungen aus unserer Kindheit verbinden.


Aber nun zurück zum Apfelkuchen beziehungsweise zu den Apfeltörtchen: Das Prinzip ist hier eigentlich ganz simpel. Ein einfacher Buttermürbeteig wird in die Muffinförmchen gedrückt, darauf kommt selbst gemachtes Apfelkompott und getoppt wird alles mit Haselnussstreuseln, die mit einem Hauch Zimt verfeinert werden.


Nahaufnahme von Zwetschgenkuchen-Schnitten mit goldbraunem Mürbeteigrand, weißer Vase im Hintergrund, weich und appetitlich.

Und was soll ich sagen? Diese kleinen Apfel-Streusel-Törtchen sind einfach unglaublich lecker. Der buttrige Mürbeteig, das fruchtig-säuerliche Apfelkompott und die knusprigen Haselnussstreusel mit einer feinen Zimtnote passen einfach perfekt zusammen. Besonders schön finde ich, dass die Törtchen trotz Mürbeteig und Streuseln nicht zu süß sind. Im Apfelkompott verzichte ich komplett auf zusätzliche Süße, sodass die natürliche Süße der Äpfel und ihre feine Säure schön zur Geltung kommen. Wer es gerne etwas süßer mag, kann natürlich noch etwas Zucker zum Kompott geben. Ich liebe außerdem, dass man bei jedem Bissen alles gleichzeitig auf der Gabel hat: den mürben Boden, die weichen Äpfel und die knusprigen Streusel.


Ich glaube, genau solche kleinen Kuchen haben es mir gerade einfach angetan. Irgendwie bin ich momentan in meiner Törtchen-Ära gelandet und möchte am liebsten alles im Mini-Format backen. Ich finde, kleine Törtchen haben einfach etwas ganz Besonderes. Sie sehen hübsch aus, lassen sich wunderbar portionieren und fühlen sich direkt ein bisschen besonderer an als ein großes Stück Kuchen. Außerdem kann man sie ganz unkompliziert servieren und jeder bekommt sein eigenes kleines Törtchen. Ich glaube, ich habe gerade einfach meine Liebe für kleine Kuchen entdeckt und ihr werdet in nächster Zeit bestimmt noch das ein oder andere Törtchen hier sehen.


Zwetschgen-Käsekuchenstück auf Teller, im Hintergrund unscharf ein zweites Stück und eine weiße Vase mit Trockenblumen.

Häufige Fragen zu den Apfel-Streusel-Törtchen


Wie bekomme ich die Törtchen aus der Muffinform gelöst?

Wie immer bei Törtchen, die ohne zusätzliche Papierförmchen gebacken werden, ist es ganz wichtig, die Mulden der Muffinform vorher gut zu fetten und mit Mehl auszustäuben. So lassen sich die Törtchen nach dem Backen ganz einfach aus der Form lösen. Ansonsten kann das Drama nämlich schnell groß sein! Ich würde die Törtchen außerdem nur etwa 20–30 Minuten in der Form auskühlen lassen und anschließend vorsichtig herauslösen. Danach kannst du sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wenn du sie komplett in der Muffinform auskühlen lässt, kann es passieren, dass sie an der Form festkleben.


Meine Äpfel sind nicht weich geworden. Was mache ich falsch?

Achte darauf, die Äpfel wirklich in sehr kleine, feine Würfel zu schneiden. Die Backzeit der Törtchen ist deutlich kürzer als die eines großen Apfelkuchens. Sind die Apfelstücke zu groß, haben sie nicht genügend Zeit, richtig durchzubacken und weich zu werden.


Welchen Apfelsaft kann ich verwenden?

Das bleibt ganz dir überlassen. Das Rezept funktioniert sowohl mit klarem als auch mit naturtrübem Apfelsaft. Ich verwende am liebsten 100 % Apfelsaft ohne zugesetzten Zucker, da mir die natürliche Süße völlig ausreicht. Das ist aber natürlich Geschmackssache.


Kann ich die Speisestärke ersetzen?

Ja, du kannst die Speisestärke beispielsweise durch Vanillepuddingpulver ersetzen.


Ich vertrage keine Nüsse. Was kann ich als Alternative verwenden?

Du kannst die Nüsse einfach durch Mehl ersetzen. Da die Nüsse allerdings auch Fett enthalten, würde ich in diesem Fall die Buttermenge auf 65 g erhöhen.


Wie kann ich die Törtchen aufbewahren?

Wenn du die Törtchen noch am selben Tag verzehrst, kannst du sie nach dem vollständigen Auskühlen problemlos bei Raumtemperatur aufbewahren. Ansonsten würde ich sie über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dort halten sie sich etwa 2 bis 3 Tage.


Apfel-Streusel-Törtchen


Diese kleinen Apfel-Streusel-Törtchen basieren auf dem Apfelkuchen-Rezept meiner Mama, der seit meiner Kindheit mein liebster Apfelkuchen ist. Ein buttriger Mürbeteig trifft auf fruchtig-säuerliches Apfelkompott und knusprige Haselnussstreusel mit einer feinen Zimtnote. Dabei sind die Törtchen angenehm fruchtig und nicht zu süß, sodass der Geschmack der Äpfel wunderbar zur Geltung kommt. Und auch optisch machen sie richtig was her: Mit ihren knusprigen Streuseln und der goldbraunen Oberfläche sehen sie aus wie kleine Apfelkuchen. Perfekt für alle, die wie ich gerade in ihrer Törtchen-Ära angekommen sind. Denn seien wir ehrlich: Kuchen im Mini-Format schmeckt einfach gleich noch ein bisschen besser!



Portionen: 12 Stück Kategorie: Desserts, Kleingebäck


Zutaten


Mürbeteig:

  • 225 g Mehl

  • 85 g Zucker

  • 110 g Butter, kalt

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz


Fetten:

  • Margarine

  • Mehl


Apfelfüllung:

  • 300 g Äpfel, geschält und entkernt

  • 300 ml Apfelsaft

  • 1 TL Vanille-Paste

  • 25 g Speisestärke


Streusel:

  • 50 g Mehl

  • 50 g Haselnüsse, gemahlen

  • 50 g Butter, weich

  • 50 g Zucker

  • 1/4 TL Zimt


Zubereitung


Mürbeteig:

  1. Die Mulden der Muffinblech* großzügig mit Margarine fetten und etwas Mehl ausstäuben.

  2. Für den Mürbeteig die kalte Butter in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

  3. Den Mürbeteig in ca. zwölf gleich große Stücke portionieren. Mit den Händen in die Mulden drücken und dabei einen Rand hochziehen.


Streusel:

Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen verreiben.


Füllung:

  1. Äpfel schälen, entkernen und in sehr feine Würfel schneiden.

  2. Speisestärke mit ein paar Esslöffel des Apfelsafts glatt rühren.

  3. Restlichen Apfelsaft mit der Vanillepaste aufkochen. Von der Herdplatte nehmen und das angerührte Puddingpulver einrühren.

  4. Unter ständigem Rühren nochmals kurz aufkochen lassen.

  5. Topf vom Herd nehmen und die Apfelwürfel untermengen.


Fertigstellung und Backen:

  1. Das Apfelkompott gleichmäßig auf die zwölf Muffinförmchen* verteilen.

  2. Die Streusel auf dem Apfelkompott verteilen.

  3. Bei 160°C Umluft ca. 25-30 min backen.

    Tipp: Es kann passieren, dass die Apfelfüllung beim Backen teilweise etwas über den Rand der Törtchen läuft. Das ist nicht weiter schlimm. Entferne sie einfach direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen oder schiebe sie vorsichtig zurück auf die Törtchen, damit sie beim Auskühlen nicht an der Form festklebt.

  4. Die Törtchen ca. 20 min abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


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