
Du hast noch Bärlauch-Pesto im Kühlschrank und willst damit mal etwas anderes machen als die klassische Pasta? Dann ist dieses Bärlauch-Zupfbrot genau die richtige Idee. Zwischen fluffigen Hefeteig-Schichten und geschmolzenem Käse sorgt das Pesto für einen intensiv würzigen, leicht knoblauchigen Geschmack. Schon beim Backen zieht dieser Duft durch die Küche, dass man kaum abwarten kann, das erste Stück auseinanderzuziehen. Warm aus dem Ofen, wenn der Käse noch schöne Fäden zieht und der Teig herrlich luftig ist, ist das Ganze einfach pures Comfort-Food.
Und ganz ehrlich: Dieses Zupfbrot ist so lecker, dass es sich absolut lohnt, dafür extra Bärlauch-Pesto zu machen. Mein Rezept dafür findest du hier.
Alternativ kannst du natürlich auch andere Varianten verwenden: Klassisches Pesto Genovese mit Basilikum oder Pesto Rosso mit Tomaten funktionieren genauso gut. Auch mit Kräuterbutter schmeckt das Zupfbrot fantastisch. Wenn du möchtest, kannst du beim Käse auch variieren: würziger Bergkäse oder eine Mischung machen das Ganze noch intensiver.

Zupfbrot hat viele Namen: Faltenbrot, Fächerbrot oder Pull-Apart-Bread. Egal wie man es nennt, das Prinzip ist immer gleich: weiche, geschichtete Teigstücke, die sich nach dem Backen ganz unkompliziert auseinanderzupfen lassen. Genau das macht es so praktisch und beliebt: kein Schneiden, kein großes Drumherum, einfach hinstellen und jeder bedient sich. Perfekt also als Beilage zum Grillen, als kleines Highlight fürs Buffet oder als herzhaftes Fingerfood für Gäste. Zupfbrot kommt garantiert gut an. Und auch optisch macht es einiges her, wenn sich die einzelnen Schichten nach dem Backen so schön auffächern.

Die Basis für ein richtig gutes Zupfbrot ist – neben einem aromatischen, idealerweise selbstgemachten Pesto – natürlich ein gelungener Hefeteig. Wenn es schnell gehen muss, kannst du auch fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal verwenden. Aber ganz ehrlich: Selbstgemacht schmeckt einfach so viel besser. Der Teig wird fluffiger, aromatischer und passt perfekt zur würzigen Füllung. Und das Beste ist: Mein Pizzateig-Rezept ist so unkompliziert, dass es wirklich jeder problemlos zuhause nachmachen kann. Du brauchst dafür nur die folgenden Zutaten:
Mehl: Die Hauptzutat des Pizzateigs und entscheidend für die Struktur. Ich verwende hier klassisches Weizenmehl Type 405, aber du kannst problemlos variieren – ob anderes Weizenmehl, Dinkel oder ein Anteil Vollkorn. Durch den moderaten Wasseranteil ist das Rezept ziemlich flexibel und du kannst nahezu jedes Mehl verwenden. Auch spezielles Pizzamehl funktioniert hervorragend. Hier kannst du den Wasseranteil sogar noch erhöhen.
Wasser: In herzhaften Hefeteigen verwende ich meist Wasser als Flüssigkeit. Lauwarmes Wasser hilft dabei, die Hefe schnell zu aktivieren und bringt den Gärprozess in Schwung, sodass dein Teig schneller aufgeht. Achte dabei unbedingt auf die Temperatur: Ist das Wasser zu heiß, werden die Hefezellen zerstört und der Teig geht im schlimmsten Fall gar nicht mehr auf.
Hefe: Die entscheidende Zutat, damit der Teig aufgeht und schön luftig wird. Ich verwende am liebsten Frischhefe, aber hier scheiden sich die Geister. Trockenhefe funktioniert ebenfalls: 15 g Frischhefe kannst du dabei durch 5 g Trockenhefe ersetzen.
Olivenöl: Olivenöl ist kein Muss im Pizzateig, aber gerade in Haushaltsbacköfen mit nicht so hohen Temperaturen sorgt es für eine schöne Bräunung. Außerdem macht es den Teig schön saftig und elastisch und bringt ein tolles Aroma mit.
Zucker: Dient als „Startfutter“ für die Hefe und hilft ihr, schneller aktiv zu werden. Der Zucker kann auch weggelassen werden: Dann braucht die Hefe etwas mehr Zeit, um aktiv zu werden und dein Teig benötigt entsprechend länger zum Aufgehen.
Salz: Gibt dem Teig Geschmack und rundet alles ab. Gleichzeitig stärkt es die Teigstruktur.
Bärlauch-Zupfbrot
Du hast noch Bärlauch-Pesto im Kühlschrank und willst damit mal etwas anderes machen als die klassische Pasta? Dann ist dieses Bärlauch-Zupfbrot genau die richtige Idee. Zwischen fluffigen Hefeteig-Schichten und geschmolzenem Käse sorgt das Pesto für einen intensiv würzigen, leicht knoblauchigen Geschmack. Schon beim Backen zieht dieser Duft durch die Küche, dass man kaum abwarten kann, das erste Stück auseinanderzuziehen. Warm aus dem Ofen, wenn der Käse noch schöne Fäden zieht und der Teig herrlich luftig ist, ist das Ganze einfach pures Comfort-Food.
Portionen:
1 Brot (25 cm Länge)
Kategorie:
Brot & Brötchen

Nützliche Utensilien
Zutaten
Hefeteig:
350 g Mehl
175 ml Wasser, lauwarm
15 g Frischhefe
50 g Olivenöl
1 Prise Zucker
10 g Salz
Zum Fetten:
Olivenöl
Füllung:
140 g Bärlauch-Pesto (Hier geht’s zum Rezept)
200 g Gouda, gerieben (oder anderer Käse deiner Wahl)
Zubereitung
Hefeteig:
Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen, rundum mit etwas Olivenöl bestreichen und abgedeckt bei Raumtemperatur für 1-2 h gehen lassen, bis er sein Volumen mind. verdoppelt hat.
Fertigstellung und Backen:
Die Kastenform mit etwas Olivenöl fetten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat der Größe 35x35 cm ausrollen.
Mit Bärlauch-Pesto bestreichen und mit geriebenem Käse bestreuen.
Die Teigplatte in etwa 25 Quadrate (ca. 7x7 cm) schneiden.
Mehrere Quadrate aufeinander stapeln und die Stapel hintereinander in die Kastenform schichten. Am einfachsten geht das, wenn du die Form hochkant stellst. Achte darauf, dass das letzte Stück mit der Seite ohne Füllung am Rand der Form sitzt.
Abgedeckt nochmals 30-45 min gehen lassen.
Bei 180° O/U ca. 35-40 min goldbraun backen.
*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich auch selbst überzeugt bin.
Teile das Rezept:
Hast du das Rezept schon ausprobiert?
Dann erzähl' mir unbedingt, wie es geklappt hat!
Ob Frage, Tipp oder kreative Abwandlung - ich freu mich mega auf dein Feedback (und alle anderen auch)!