Kochmodus
top of page

Enthält Werbung

22.04.2026

Bärlauchbutter

Bärlauch trifft Butter – perfekt für Brot, Grill und mehr

No ratings yet

Bewertungen:

Portionen:

2 Rollen

Kategorie:

Aufstriche & Gewürze

Bärlauchbutter

Neben Bärlauch-Pesto ist Bärlauchbutter eines der Rezepte, das ich am häufigsten aus Bärlauch mache. Warum? Weil sie nur wenige Zutaten braucht, im Handumdrehen fertig ist, fantastisch schmeckt und sich super vielseitig verwenden lässt.


Ich bin ein Riesen-Fan von frischem Bärlauch. Jedes Jahr freue ich mich auf seine Saison, die übrigens von März bis Anfang-Mitte Mai ist. Sein intensives, leicht knoblauchartiges Aroma macht ihn für mich zu einer der spannendsten Zutaten im Frühling und ich liebe es, ihn in allen möglichen Variationen zu verarbeiten. So auch ganz klassisch in dieser leckeren Bärlauchbutter, die in ihrer Kombination aus würzigem Bärlauch, frischer Zitrone und etwas Parmesan einfach genau mein Geschmack ist und zu so vielen Gerichten passt.

Und falls du dich jetzt fragst, was du alles mit Bärlauchbutter machen kannst, hier ein bisschen Inspiration für dich:


  • auf frischem Brot oder Baguette

  • zu gegrilltem Fleisch oder Fisch

  • zu Ofenkartoffeln

  • auf warmem Gemüse

  • zum Verfeinern von Pasta oder Risotto


Du siehst: Langweilig wird es mit Bärlauchbutter definitiv nicht. Sie bringt im Handumdrehen mehr Geschmack auf den Teller und macht jedes Gericht ein kleines bisschen besonderer. Einmal gemacht, möchte man sie eigentlich immer im Kühlschrank haben.

Bärlauchbutter

Bärlauchbutter richtig aufbewahren


Bärlauchbutter solltest du immer gut gekühlt aufbewahren, am besten im Kühlschrank bei etwa 4–8 °C. Dafür die Butter entweder in eine luftdicht verschließbare Dose oder ein Glas geben oder klassisch zu einer Rolle formen und in Butterbrotpapier oder Frischhaltefolie einwickeln, um das Aroma bestmöglich zu bewahren. Ich empfehle dir allerdings – auch wenn du sie als Rolle aufbewahrst – zusätzlich eine luftdichte Verpackung: So bleibt der Geschmack besser erhalten und gleichzeitig verhinderst du, dass der ganze Kühlschrank nach Bärlauch riecht.


Im Kühlschrank hält sich Bärlauchbutter in der Regel etwa 5–7 Tage frisch. Aufgrund des frischen Bärlauchs sollte sie zügig verbraucht werden, da das Aroma mit der Zeit nachlässt.

Mein Tipp: Bärlauchbutter lässt sich auch super einfrieren. Eingefroren ist sie mindestens 6 Monate haltbar. So kannst du den ganzen Sommer über beim Grillen auf die aromatische Bärlauchbutter zurückgreifen. Am besten portionierst du sie vorher, zum Beispiel als Scheiben oder indem du die weiche Butter in Eiswürfelformen füllst. Nach dem Einfrieren können die Butterwürfel einfach herausgelöst und in einem Gefrierbeutel aufbewahrt werden. So lassen sich einzelne Portionen ganz unkompliziert entnehmen, während die restliche Butter luftdicht verschlossen bleibt und ihr Aroma behält.


Damit es im Gefrierfach nicht nach Bärlauch riecht, empfehle ich dir aus eigener Erfahrung, die Butter doppelt zu verpacken: Wickle sie zum Beispiel zuerst in Frischhaltefolie und anschließend in einen festen Gefrierbeutel, aus dem du die Luft vollständig herausdrückst. So bleibt das Aroma dort, wo es hingehört – in der Butter.

Vor dem Servieren lässt du die gefrorene Bärlauchbutter am besten langsam im Kühlschrank auftauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz optimal erhalten.

Bärlauchbutter

Theoretisch kannst du Bärlauchbutter aus nur zwei Zutaten herstellen: Butter und Bärlauch. Das schmeckt sicherlich auch schon gut, aber mit ein paar weiteren Zutaten bekommst du ohne großen Mehraufwand eine richtig schön aromatische Kräuterbutter:


  • Zitronenabrieb: Er sorgt für eine frische, leicht fruchtige Note und bringt die Aromen des Bärlauchs noch besser zur Geltung.


  • Zitronensaft: Er gibt der Butter eine feine Säure, die die Schwere der Butter ausgleicht und sie insgesamt frischer und leichter wirken lässt.


  • Parmesan: Er bringt Würze und Tiefe in die Bärlauchbutter und rundet den Geschmack mit seiner leicht salzigen, herzhaften Note perfekt ab.


  • Salz und Pfeffer: Sie runden den Geschmack ab, bringen die Aromen schön zur Geltung und geben der Butter eine feine Würze.

Wenn du die Bärlauchbutter noch ein bisschen variieren möchtest, kannst du ganz easy mit zusätzlichen Zutaten spielen oder sie komplett neu interpretieren. Neben Knoblauch oder Chiliflocken für mehr Würze und eine leichte Schärfe funktionieren auch Gewürze wie Currypulver überraschend gut. Oder du ersetzt einen Teil des Bärlauchs einfach durch andere Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie und bekommst so direkt eine ganz neue, frische Kräuterbutter-Variante.

Bärlauchbutter

Neben Bärlauch-Pesto gehört Bärlauchbutter zu den Rezepten, die ich aus Bärlauch am häufigsten mache. Warum? Sie braucht nur wenige Zutaten, ist im Handumdrehen fertig, schmeckt fantastisch und ist unglaublich vielseitig. Diese Variante mit würzigem Bärlauch, frischer Zitrone und etwas Parmesan trifft genau meinen Geschmack und passt zu vielen Gerichten: auf Brot oder Baguette, zu Fleisch und Fisch vom Grill, zu Ofenkartoffeln, warmem Gemüse oder als Finish für Pasta und Risotto. Außerdem lässt sie sich super einfrieren und ist so mindestens sechs Monate haltbar, perfekt für die Grillsaison.

Portionen:

2 Rollen

Kategorie:

Aufstriche & Gewürze

Bärlauchbutter

Nützliche Utensilien



Zutaten


  • 250 g Butter, weich

  • 70 g Bärlauch, frisch

  • 1 TL Zitronensaft

  • Abrieb einer ½ Zitrone (verzehrbare Schale)

  • 50 g Parmesan

  • 1 TL Salz

  • ¼ TL Pfeffer


Zubereitung


  1. Bärlauch gründlich waschen, anschließend richtig gut trocknen und ganz fein hacken.

  2. Die Schale einer halben Zitrone fein abreiben und danach den Saft auspressen.

  3. Parmesan reiben. Ich nutze sowohl für den Zitronenabrieb als auch den Parmesan die Microplane Reibe*.

  4. Die weiche Butter mit Bärlauch, Zitronensaft, Zitronenabrieb, Parmesan sowie Salz und Pfeffer verrühren – entweder mit einer Gabel oder mit einem Handmixer.

  5. Wie du die Bärlauchbutter aufbewahrst, bleibt dir überlassen. Du kannst sie zum Beispiel klassisch zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier einpacken. Weitere Tipps zur Aufbewahrung findest du im Blogbeitrag.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich auch selbst überzeugt bin.

Teile das Rezept:

Hast du das Rezept schon ausprobiert?

Dann erzähl' mir unbedingt, wie es geklappt hat!

Ob Frage, Tipp oder kreative Abwandlung - ich freu mich mega auf dein Feedback (und alle anderen auch)!

Bewerte das Rezept


bottom of page