
Meistens sind es gerade die einfachsten Ideen, die in den sozialen Medien für Aufsehen sorgen - so auch bei diesem viralen japanischen Joghurt-Cheesecake.
Auf sämtlichen Social-Media-Kanälen erobert dieses Rezept gerade die Feeds: Einfach Kekse in Joghurt stecken, für ein paar Stunden kühlen und schon kann das wohl einfachste Dessert auch schon gelöffelt werden.
In den sozialen Medien sorgt das Dessert für kontroverse Diskussionen. Viele feiern es gerade für seine Einfachheit und die gelungene Kombination aus leicht säuerlichem Joghurt und süßen Keksen. Andere wiederum sehen das Rezept als zu simpel an und vergleichen es kritisch mit klassischem japanischem Cheesecake. Genau diese Kontroverse hat dem Dessert vermutlich seinen viralen Hype beschert.

Meine persönliche Meinung: Mit einem klassischen japanischen Käsekuchen hat dieses Dessert nur wenig gemeinsam - und das muss es auch gar nicht. Ein klassischer japanischer Käsekuchen zeichnet sich durch seine besonders leichte, luftige Textur aus, die fast an ein Soufflé erinnert. Er enthält mehr Eier und ist in der Regel deutlich weniger süß als herkömmliche Cheesecakes.
Vermutlich rührt daher auch der Vergleich: Das virale Dessert kommt ausschließlich mit der Süße der Kekse aus und wirkt in Kombination mit Joghurt insgesamt deutlich leichter als viele klassische Desserts.
Genau das finde ich daran so gelungen. Mit minimalem Aufwand und gerade einmal zwei Zutaten entsteht ein wirklich leckeres Dessert, das schön cremig ist, eine angenehme Süße hat und nicht schwer im Magen liegt. Außerdem lässt es sich hervorragend vorbereiten und problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Für mich damit das ideale Sommerdessert an heißen Tagen.

Wie bei vielen Rezepten lässt sich dieses Dessert auf viele Arten variieren und so ganz einfach an die eigenen Vorlieben anpassen.
Joghurt-Basis variieren: Für eine besonders cremige Textur empfehle ich griechischen Joghurt. Wer es leichter und kalorienärmer mag, kann ihn problemlos durch fettärmere Joghurtvarianten ersetzen. Proteinreichere Alternativen wie Quark oder Skyr funktionieren ebenfalls sehr gut. Auch Fruchtjoghurt oder Joghurt mit Vanille oder anderen Geschmacksrichtungen bringen Abwechslung in das Rezept.
Keksvariationen: In der klassischen Version werden Karamellkekse verwendet, zum Beispiel die bekannten Biscoff-Kekse von Lotus. Karamellkekse sind aber auch von vielen Eigenmarken der Supermärkte erhältlich. Alternativ eignen sich klassische Butterkekse oder andere Kekse, auf die du gerade Lust hast oder die sich noch in deiner Vorratskammer befinden. Auch mit Oreo-Keksen kann ich mir das Dessert sehr gut vorstellen.
Toppings ergänzen: Wenn du magst, kannst du das Dessert zusätzlich mit Toppings wie frischen oder gefrorenen Früchten, Soßen, Nüssen oder Schokolade verfeinern und es so jedes Mal ein wenig anders genießen.
Joghurt-Cheesecake-Dessert
Dieses virale Dessert aus den sozialen Medien kommt mit gerade einmal zwei Zutaten aus: Joghurt und Kekse. Die Kekse werden einfach in den Joghurt gesteckt und nach ein paar Stunden Kühlzeit kann das Dessert direkt gelöffelt werden. Genau diese Schlichtheit macht es für mich so genial: Mit minimalem Aufwand entsteht ein cremiges, angenehm süßes Dessert, das leicht im Magen liegt und sich hervorragend vorbereiten lässt. Außerdem lässt es sich ganz einfach variieren: etwa mit unterschiedlichen Joghurtarten, Skyr oder Quark, anderen Keksen oder Toppings nach Wahl.

Portionen:
4 Stück
Kategorie:
Desserts
Zutaten
500 g Griechischer Joghurt (10% Fett)
16 Karamellkekse
Optional: Toppings deiner Wahl
Zubereitung
Den griechischen Joghurt auf vier kleine Dessertschalen verteilen.
Die Karamellkekse halbieren und pro Dessertschale jeweils 8 Kekshälften senkrecht in den Joghurt stecken.
Wenn du magst, kannst du das Dessert noch mit Toppings deiner Wahl verfeinern.
Für mehrere Stunden kalt stellen, am besten über Nacht.
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