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Orangen-Joghurt-Torte

23.01.2026

Winterlicher Genuss: Fruchtig-leichte Orangen-Joghurt-Torte

Portionen:

12 Stücke

Kategorie:

Kuchen & Torten

Orangen-Joghurt-Torte

Auf der Suche nach einer passenden Geburtstagstorte für meine Mama war schnell klar, dass es etwas Leichtes und Fruchtiges werden sollte - genau das mag sie am liebsten. Gleichzeitig wollte ich keine allzu komplizierte oder aufwendige Torte backen, sondern ein Rezept, das gut planbar ist und trotzdem etwas hermacht. So ist diese Orangen-Joghurt-Torte entstanden. Und ganz ehrlich: Warum sollten leichte, fruchtige Torten eigentlich immer nur dem Sommer vorbehalten sein? Und welches Obst passt im Januar besser als Orangen, die in dieser Zeit Saison haben und besonders aromatisch sind?

 

Diese Orangen-Joghurt-Torte ist also genau das richtige Rezept, wenn du auch in der kalten Jahreszeit Lust auf eine frische, leichte und dennoch wunderbar cremige Torte hast. Ein luftiger Biskuitboden bildet die Basis und harmoniert perfekt mit der mild-säuerlichen Joghurtcreme und der fruchtigen Orangen-Joghurt-Schicht. Den Abschluss bilden frische Orangenscheiben mit einem Tortenguss aus frisch gepresstem Orangensaft, der genau die richtige Frische und eine angenehme, leichte Säure auf den Kuchenteller bringt.

 

Das Tolle an dieser Orangen-Joghurt-Torte ist, dass sie wirklich unkompliziert zuzubereiten ist. Durch die nötige Kühlzeit empfiehlt es sich, die Torte am besten am Vortag fertigzustellen. Wer möchte, kann sie sogar 2 Tage im Voraus vorbereiten. So ist die Torte ideal für Geburtstagsfeiern oder andere Anlässe, bei denen man am Tag selbst keinen Stress in der Küche haben möchte: einfach vorbereiten, kalt stellen und am Tag der Feier entspannt servieren.

Orangen-Joghurt-Torte

Welche Zutaten kommen in einen Biskuit?

 

  • Eier: Eier sind die wichtigste Zutat im Biskuit. Sie sorgen für Volumen, da sie mit Zucker schaumig aufgeschlagen werden und dabei Luft einschließen. Außerdem binden sie die Zutaten und geben dem Teig Struktur und Stabilität.

 

  • Zucker: Zucker stabilisiert den Eierschaum und sorgt dafür, dass dieser beim Backen nicht zusammenfällt. Zusätzlich verleiht er dem Biskuit seine Süße und sorgt für eine goldbraune Farbe durch Karamellisierung.

 

  • Heißes Wasser: Heißes Wasser hilft dabei, den Zucker besser zu lösen und unterstützt das Aufschlagen der Eier. Dadurch wird der Teig voluminöser und luftiger, was zu einer feineren Porung führt. Pro Ei gebe ich etwa 1 EL heißes Wasser in den Biskuit. Wichtig ist, dass das Wasser nicht kochend heiß ist, da die Eier sonst gerinnen können.

 

  • Mehl: Mehl bildet das Grundgerüst des Biskuits. Es gibt dem Teig Halt und sorgt dafür, dass der Kuchen nach dem Backen seine Form behält. Für Biskuitteig ist Weizenmehl Type 405 die beste Wahl, da es besonders fein gemahlen ist und einen lockeren, feinporigen Biskuit ermöglicht.

 

  • Speisestärke: Ich ersetze einen Teil des Mehls im Biskuit durch Speisestärke, um die Textur feiner und zarter zu machen. Da Speisestärke kein Gluten enthält, schwächt sie das Klebergerüst des Mehls und sorgt so für einen besonders lockeren Biskuit mit feiner Porung. Das Ersetzen von Mehl durch Speisestärke ist jedoch kein Muss: Der Biskuit gelingt auch problemlos, wenn ausschließlich Mehl verwendet wird, wird dann lediglich etwas kompakter.

 

  • Backpulver: Bei Biskuit ist Backpulver nicht notwendig, da der Teig seine Luftigkeit allein durch eingeschlagene Luft erhält. Diese entsteht, wenn die Eier lange genug aufgeschlagen werden. Die dabei eingeschlossenen Luftbläschen dehnen sich beim Backen aus und lassen den Teig aufgehen. Worauf du achten solltest, damit diese Luft beim Weiterverarbeiten nicht wieder entweicht, findest du in meinen Tipps. Backpulver kann dennoch als zusätzliche Triebhilfe verwendet werden: Es unterstützt den Eierschaum beim Aufgehen und gibt etwas mehr Sicherheit, falls beim Unterheben Luft verloren geht.

    Früher habe ich meinen Biskuit immer mit Backpulver gebacken, um auf Nummer sicher zu gehen. Inzwischen verzichte ich jedoch vollständig darauf. Wenn du meine Tipps beachtest, gelingt dir dein Biskuit garantiert auch ohne Backpulver.


  • Butter: Im klassischen Biskuitteig ist keinerlei Fett enthalten, da Fett die eingeschlagene Luft im Eierschaum beeinträchtigen kann. Es gibt jedoch Varianten, bei denen dem Teig beispielsweise zerlassene Butter hinzugefügt wird - man spricht dann von einem Wiener Biskuit. In kleinen Mengen eingesetzt, sorgt Butter für mehr Geschmack und einen saftigeren Teig, ohne die typische Luftigkeit eines Biskuits vollständig zu verlieren. Für maximale Luftigkeit empfehle ich allerdings, vollständig auf Fett im Teig zu verzichten. In meine Biskuits kommt dennoch immer etwas Butter, da ich den vollmundigeren, saftigeren Geschmack bevorzuge und der Biskuit aus meiner Sicht trotzdem ausreichend luftig bleibt.

 

  • Prise Salz: Ungeschriebenes Gesetz meiner Oma - in jeden süßen Teig gehört etwas Salz. Es verstärkt den Geschmack, balanciert die Süße aus und sorgt dafür, dass das Gebäck noch besser schmeckt.

Orangen-Joghurt-Torte

Einen luftigen, ebenmäßigen Biskuit ganz ohne Backpulver zu backen ist gar nicht so schwer und gelingt garantiert auch dir. Es gibt dabei nur ein paar Dinge zu beachten - deshalb habe ich dir nachfolgend all meine Tipps zusammengeschrieben, damit nichts mehr schiefgehen kann.


Meine Tipps für den perfekten Biskuit:


  • Die Eier sollten für einen Biskuit Zimmertemperatur haben. Nur so lassen sie sich optimal aufschlagen und bilden einen stabilen Eierschaum. Kalte Eier nehmen weniger Luft auf, sodass der Teig nicht sein volles Volumen erreicht und der Biskuit später weniger locker wird. Außerdem verbinden sich warme Eier besser mit Zucker, da sich der Zucker schneller löst. Dadurch wird die Masse stabil und feinporig, was dafür sorgt, dass der Biskuit später gleichmäßiger aufgeht, zarter wird und eine besonders feine Krume erhält.

    Wenn du vergessen hast, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, kannst du sie kurz in lauwarmes Wasser legen (etwa 5-10 Minuten), um sie schneller auf Temperatur zu bringen. So lässt sich der Eierschaum trotzdem gut aufschlagen.


  • Der entscheidende Schritt für einen luftigen Biskuit ist das gründliche Aufschlagen der Eier. Du kannst die Eier dafür trennen und das Eiweiß separat steif schlagen, das ist aber kein Muss. Ich bevorzuge die Variante ohne Trennen. Entscheidend ist, dass die Eier lange genug - mindestens 10 bis 15 Minuten - zu einer hellen, stabilen Masse aufgeschlagen werden. Das Volumen sollte sich dabei mehr als verdoppeln, damit der Biskuit später schön locker und luftig wird.


  • Mehl und Speisestärke sollten so schonend wie möglich unter die aufgeschlagene Eiermasse gehoben werden, damit die eingeschlagene Luft erhalten bleibt und der Biskuit später schön locker wird. Ich empfehle außerdem, Mehl und Speisestärke vorher zu sieben - so werden Klümpchen vermieden und die Zutaten verbinden sich leichter mit der Eiermasse. Wichtig ist auch, sie nicht auf einmal, sondern nach und nach unterzuheben. Am besten verwendest du dafür einen Schneebesen oder Teigschaber und hebst die Zutaten vorsichtig von unten nach oben, bis gerade so kein Mehl mehr sichtbar ist. Zu starkes Rühren lässt den Teig zusammenfallen, wodurch der Biskuit weniger aufgeht und an Leichtigkeit verliert.


  • Der Teig sollte sofort in die Form gefüllt und direkt gebacken werden. Lässt man ihn zu lange stehen, entweicht die Luft, die so mühsam in die Eier geschlagen wurde, wieder und der Biskuit geht im Ofen nicht richtig auf.


  • Ein Biskuit sollte schonend und gleichmäßig gebacken werden, damit er seine Luftigkeit behält und stabil aufgeht. Dafür ist ein vorgeheizter Ofen wichtig, da sich die eingeschlagene Luft nur bei ausreichender Hitze schnell ausdehnen und festigen kann. Am besten wird Biskuit mit Ober-/Unterhitze bei moderater Temperatur (180-200 Grad) gebacken, da die Hitze so gleichmäßig wirkt und der Teig nicht austrocknet. Während der ersten Backzeit sollte der Ofen nicht geöffnet werden, da ein Temperaturabfall dazu führen kann, dass der Biskuit zusammenfällt.


  • Ob dein Biskuit fertig gebacken ist, erkennst du daran, dass er schön aufgegangen und oben leicht goldbraun ist. Drückst du vorsichtig mit dem Finger auf die Oberfläche, sollte sie zurückfedern und keine Delle zurückbleiben. Um sicherzugehen, dass der Biskuit vollständig durchgebacken ist, empfehle ich dir zusätzlich eine Stäbchenprobe: Steche dafür ein dünnes Holzstäbchen in die Mitte des Biskuits. Bleibt es sauber oder nur leicht krümelig, ist der Biskuit fertig. Bleibt noch Teig kleben, braucht dein Biskuit noch etwas Backzeit.


  • Damit dein Biskuit schön eben bleibt, sollte er nach dem Backen gestürzt werden. Lass ihn dafür etwa 5 Minuten abkühlen, löse ihn vorsichtig mit einem Messer aus dem Tortenring und stürze ihn anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Kuchengitter. Nun kopfüber vollständig auskühlen lassen. Durch das Auskühlen auf dem Kopf bleibt die Oberfläche gleichmäßig und der Biskuit schön eben.


  • Biskuit lässt sich wunderbar am Vortag backen. Lasse ihn dafür vollständig auskühlen und wickle ihn anschließend luftdicht in Frischhaltefolie ein, damit er saftig und frisch bleibt. Biskuit lässt sich auf diese Weise auch problemlos einfrieren.

Orangen-Joghurt-Torte

Diese Orangen-Joghurt-Torte ist genau das richtige Rezept, wenn du auch im Winter Lust auf eine fruchtig-leichte Torte hast. Ein luftiger Biskuitboden bildet die Basis und harmoniert perfekt mit der mild-säuerlichen Joghurtcreme und der fruchtigen Orangen-Joghurt-Schicht. Den Abschluss bilden frische Orangenscheiben mit einem Tortenguss aus frisch gepresstem Orangensaft, der genau die richtige Frische und eine angenehme, leichte Säure auf den Kuchenteller bringt. Dabei ist die Torte unkompliziert, lässt sich hervorragend vorbereiten und macht trotzdem richtig Eindruck.

Orangen-Joghurt-Torte
average rating is 5 out of 5, based on 3 votes, Bewertungen

Portionen:

12 Stücke

Kategorie:

Kuchen & Torten

Utensilien


Tortenring 26 cm Durchmesser*


Nützlich, aber optional:


Zutaten


Biskuitteig:

  • 4 Eier (Zimmertemperatur)

  • 4 EL heißes Wasser (nicht kochend!)

  • 80 g Zucker

  • 80 g Puderzucker, gesiebt

  • 1 Prise Salz

  • 100 g Mehl

  • 40 g Speisestärke

  • 40 g Butter


Joghurt-Schicht:

  • 4 Blatt Gelatine

  • 275 g Joghurt (3,5%)

  • 50 g Zucker

  • 1 EL Zitronensaft

  • 200 g Sahne

  • 1 Pck. Sahnesteif


Orangen-Joghurt-Schicht:

  • 4 Blatt Gelatine

  • 125 g Orangensaft, frisch gepresst (entspricht ca. 1-2 Orangen)

  • 50 g Zucker

  • 150 g Joghurt (3,5%)

  • Abrieb von einer ½ Bio-Orange (verzehrbare Schale)

  • 200 g Sahne

  • 1 Pck. Sahnesteif


Orangen-Schicht:

  • 3-4 Orangen

  • 250 ml Orangensaft, frisch gepresst (entspricht ca. 2-3 Orangen)

  • 1 Pck. Tortenguss klar

  • 2 EL Zucker


Zubereitung


Biskuit:

  1. Einen Tortenring auf 26 cm Durchmesser einstellen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen. Alternativ geht natürlich auch eine 26 cm Springform.

  2. Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Zum Abkühlen auf die Seite stellen.

  3. Mehl mit Stärke vermischen.

  4. Eier gemeinsam mit Zucker, Puderzucker und einer Prise Salz aufschlagen. Heißes Wasser unter ständigem Rühren zugeben. Mind. 10-15 min zu einer hellen, stabilen Masse aufschlagen. Das Volumen sollte sich mehr als verdoppeln.

  5. Mehl und Speisestärke nach und nach (nicht alles auf einmal) auf die Eiermasse sieben und mit einem Schneebesen schrittweise vorsichtig unterheben, bis gerade so kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange unterheben.

  6. Zuletzt die zerlassene (abgekühlte!) Butter unterheben.

  7. Den Teig sofort in die Form geben und bei 180°C O/U ca. 20-25 min backen. Stäbchenprobe durchführen.

  8. Biskuit ca. 5 min abkühlen lassen, dann mithilfe eines Messers aus dem Tortenring lösen, auf ein mit Backpapier belegtes Kuchengitter stürzen und kopfüber vollständig auskühlen lassen.


Joghurt-Schicht:

  1. Gelatine für ca. 10 min in kaltem Wasser einweichen.

  2. Joghurt mit Zucker und Zitronensaft verrühren.

  3. Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen.

  4. 3 EL der Joghurt-Masse direkt in die geschmolzene Gelatine einrühren. Topf vom Herd nehmen und weitere 2 EL der Joghurt-Masse einrühren. Nun die Gelatine-Joghurt-Mischung unter die verbleibende Joghurt-Masse rühren.

  5. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie beginnt zu gelieren, dabei zwischendurch immer wieder umrühren.

  6. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und mit einem Schneebesen unter die Joghurt-Masse heben.

  7. Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring darum spannen.

  8. Joghurt-Creme auf den Biskuit streichen und für mind. 30 min kalt stellen. In der Zwischenzeit kannst du die Orangen-Joghurt-Schicht vorbereiten.


Orangen-Joghurt-Schicht:

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

  2. Die Schale von einer halben Bio-Orange abreiben (nicht die weiße Haut).

  3. Frisch gepressten Orangensaft mit dem Zucker erwärmen.

  4. Gelatine ausdrücken, im erwärmten Orangensaft auflösen und abkühlen lassen.

  5. Joghurt mit dem abgekühlten Gelatine-Orangensaft und dem Orangenabrieb verrühren.

  6. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie beginnt zu gelieren, dabei zwischendurch immer wieder umrühren.

  7. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und mit einem Schneebesen unter die Orangen-Joghurt-Masse heben.

  8. Die Orangen-Joghurt-Masse auf der Joghurt-Schicht verteilen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.


Orangen-Schicht:

  1. Die Orangen schälen und die weiße Haut entfernen. Die Orangen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf der Torte verteilen.

  2. Den Tortenguss mit dem frisch gepressten Orangensaft nach Packungsanweisung zubereiten.

  3. Den Guss noch heiß mithilfe eines Esslöffels auf den Orangenscheiben verteilen.

  4. Die Torte für mehrere Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich auch selbst überzeugt bin.

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Bewerte das Rezept


7.2.26, 13:45

Manuela Ratz

Danke für das klasse Rezept. Mit deiner Anleitung ist er mit super gelungen und hat sogar meinen Kindern geschmeckt, die sonst eher keine Kuchen und Torten mit Obst mögen.

25.1.26, 12:27

Sarah

Gestern gebacken und heute für die Verwandtschaft serviert. Alle waren begeistert. Richtig schön fruchtig-frisch. Das Rezept wandert in unsere Sammlung. Vielen Dank!

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