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12.10.2026

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Rahmtaler

Kleine Hefeteig-Taler mit großer Suchtgefahr

average rating is 5 out of 5

Bewertungen:

1

Zum Rezept


Portionen: 12 Stück


Kategorie: Kleingebäck


Drei Blaubeermuffins mit weißer Glasur und Zitronenzeste auf einem Holzbrett, im hellen, ruhigen Küchenlicht.

Rahmtaler – was ist das überhaupt? Falls du dich das gerade fragst: Rahmtaler sind kleine, süße Hefeteig-Taler mit einer cremigen Rahmfüllung und einer ordentlichen Prise Zimt.


Dafür wird ein fluffiger Hefeteig zu kleinen, flachen Talern geformt und in der Mitte großzügig mit einer cremigen Mischung aus Schmand, Sahne, Zucker und Vanille gefüllt. Zum Schluss kommt nur noch etwas Zimt darüber. Im Ofen geht der Hefeteig schön auf und wird herrlich weich und fluffig, während die Rahmfüllung wunderbar cremig bleibt und leicht fest wird. Dazu noch der Zimt, der beim Backen schon himmlisch duftet und geschmacklich einfach perfekt dazu passt.


Eigentlich braucht es für richtig gute Rahmtaler also gar nicht viel. Ein schöner Hefeteig, eine cremige Füllung und etwas Zimt – mehr ist es gar nicht. Und genau das macht sie für mich so lecker. Sie sind unkompliziert, haben keine lange Liste an besonderen Zutaten und schmecken trotzdem nach einem kleinen Stückchen Bäckerei für zu Hause.


Besonders lecker finde ich sie übrigens noch leicht warm. Dann ist der Hefeteig wunderbar fluffig und die Rahmfüllung noch schön cremig. Aber auch kalt sind die Rahmtaler ein richtig feines Gebäck zum Kaffee, zum Frühstück oder einfach für zwischendurch. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Bei einem Taler bleibt es meistens nicht.


Falls du Rahmtaler bisher noch nicht kanntest, solltest du dieses Rezept also unbedingt ausprobieren. Und wenn du sie bereits kennst, hoffe ich natürlich, dass dir meine Version genauso gut schmeckt. Und wie immer freue ich mich riesig, wenn du mir nach dem Backen erzählst, wie sie dir geschmeckt haben!


Heidelbeer-Muffins, einer aufgeschnitten, mit saftigem violettem Fruchtkern auf Holzbrett

Dass ich heute überhaupt dieses Rahmtaler-Rezept mit euch teilen kann, habe ich übrigens zwei Freundinnen zu verdanken. Die Idee dazu stammt nämlich tatsächlich gar nicht von mir. Alles begann mit einer Fotonachricht und einer Sprachnachricht auf WhatsApp von den beiden, die gerade beim Campen waren und sich bei einem Bäcker zwei Rahmtaler geholt hatten. Die Sprachnachricht lässt sich eigentlich in einem Satz zusammenfassen: „Diese Rahmtaler sind so geil, das wäre mal was, was du nachbacken kannst.“ Und da ich den beiden in Sachen Backwaren zu 100 % vertraue und mich das Bild direkt angesprochen hat, war für mich klar: Dafür muss ich ein Rezept entwickeln.


Das Prinzip der Rahmtaler ist ja eigentlich ziemlich simpel: ein guter Hefeteig, eine leckere Rahmfüllung und darüber noch etwas Zimt. So schwierig kann das ja nicht sein … Und das ist es tatsächlich auch nicht. Trotzdem hat es drei Versuche gebraucht, bis ich (und natürlich auch meine beiden Testesserinnen) mit dem Rezept zufrieden waren.


Mal war die Füllung zu dünnflüssig und ist über die Taler hinausgelaufen, mal war sie einfach noch nicht süß genug. Aber alles halb so wild: Dafür gab es in den letzten Wochen eine ziemlich ordentliche Menge Rahmtaler zu probieren und darüber hat sich natürlich auch niemand beschwert. Jetzt ist das Rezept für mich und meine beiden Freundinnen perfekt und ich freue mich umso mehr, dass ich es endlich mit euch teilen kann.


Blaubeermuffin mit weißer Glasur und Zitronenzesten auf Holzbrett; im Hintergrund unscharf weitere Muffins und eine Schüssel.

Meine Tipps für perfekte Rahmtaler


  • Nimm dir Zeit für den Hefeteig: Je nach Raumtemperatur braucht der Hefeteig unterschiedlich lange, um aufzugehen. Achte deshalb einfach darauf, dass sich sein Volumen ordentlich vergrößert. Die Rahmtaler leben von einem gut aufgegangenen Hefeteig, damit sie später schön locker und fluffig-weich werden. Gerade im Winter, wenn es in deiner Küche etwas kühler ist, kann der Teig auch mal etwas länger brauchen.


  • Die Vertiefung darf ruhig ordentlich groß sein: Ich drücke mit einem Glas eine Vertiefung von etwa 9 cm Durchmesser in die Teiglinge. Falls sie noch nicht tief oder groß genug ist, kannst du mit den Fingern etwas nachhelfen. Schließlich soll später auch ordentlich Rahmfüllung darauf Platz finden. Das macht die Rahmtaler für mich erst so richtig lecker und schließlich sollen sie ihren Namen ja auch verdient haben.


  • Die Rahmfüllung nicht überschlagen: Die Zutaten wirklich nur so lange mit dem Schneebesen verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Du musst die Füllung weder aufschlagen noch besonders lange rühren.


  • Echte Vanille für den besten Geschmack: Für die Rahmfüllung verwende ich am liebsten das Mark einer echten Vanilleschote. Das gibt der Füllung ein besonders feines Vanillearoma und rundet sie geschmacklich perfekt ab. Wenn du keine Vanilleschote zu Hause hast, kannst du natürlich auch auf Vanillepaste oder eine Vanillemühle zurückgreifen.


  • Beim Zimt auf deinen Geschmack achten: Für mich gehört eine gute Prise Zimt einfach zu den Rahmtalern dazu. Ich bestäube sie deshalb lieber etwas großzügiger, denn gerade zusammen mit der süßen Rahmfüllung schmeckt er richtig gut. Das kann aber natürlich jeder nach eigenem Geschmack handhaben.


  • Die Rahmtaler noch leicht warm genießen: Am besten schmecken die Rahmtaler für mich noch leicht warm aus dem Ofen. Dann ist der Hefeteig besonders fluffig und die Rahmfüllung schön cremig. Aber keine Sorge: Sie schmecken auch kalt und am nächsten Tag noch richtig lecker. Wenn du sie lieber wieder warm genießen möchtest, kannst du sie einfach kurz bei niedriger Temperatur im Backofen erwärmen.


  • Rahmtaler lassen sich übrigens auch super einfrieren: Dafür die Rahmtaler zunächst vollständig auskühlen lassen und anschließend direkt einfrieren. Bei Raumtemperatur brauchen sie ungefähr eine Stunde zum Auftauen und schmecken danach fast wie frisch gebacken. Du kannst sie anschließend natürlich auch noch einmal kurz im Backofen erwärmen.


Rahmtaler


Rahmtaler – kleine Hefeteig-Taler mit großer Suchtgefahr! Fluffiger Hefeteig trifft auf eine cremige Rahmfüllung, getoppt mit einer ordentlichen Prise Zimt. Für richtig gute Rahmtaler braucht es gar nicht viel. Und genau das macht sie für mich zur perfekten Kombination aus schlicht und unglaublich lecker. Sie sind unkompliziert, haben keine lange Liste an besonderen Zutaten und schmecken trotzdem nach einem kleinen Stückchen Bäckerei für zu Hause. Besonders lecker finde ich sie übrigens noch leicht warm, wenn die Füllung schön cremig und der Hefeteig wunderbar weich ist. Aber auch kalt sind die Rahmtaler einfach köstlich. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Bei einem Taler bleibt es meistens nicht.



Portionen: 12 Stück Kategorie: Kleingebäck


Zutaten


Hefeteig:

  • 500 g Mehl

  • 230 g Vollmilch

  • 20 g Frischhefe

  • 120 g Zucker

  • 2 Eigelb

  • 1/2 TL Salz

  • 1 TL Vanillepaste

  • 75 g Butter, weich


Rahmfüllung:

  • 600 g Schmand

  • 150 g Sahne

  • 130 g Zucker

  • 30 g Speisestärke

  • Mark einer Vanilleschote (alternativ: Vanillepaste oder Vanillemühle)


Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb

  • 1 EL Sahne 


Zum Bestäuben:

  • Zimt


Zubereitung


Hefeteig:

  1. Die Milch in der Mikrowelle oder im Topf leicht erwärmen. Die Hefe in der Milch auflösen.

  2. Alle Zutaten, bis auf die Butter, in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten.

  3. Die Butter hinzugeben und so lange kneten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist.

  4. Den Teig zu einer Kugel formen und für ca. 1,5-2 h abgedeckt gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

  5. Den Teig in 12 Teiglinge á ca. 80 g portionieren und diese zu Kugeln schleifen. Die Kugeln mit den Fingern leicht flach drücken.

  6. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen und abgedeckt nochmals ca. 45 min gehen lassen.


Während die Teiglinge gehen, können wir die Rahmfüllung vorbereiten:

  1. Zucker mit Speisestärke mischen.

  2. Alle Zutaten für die Füllung von Hand mit einem Schneebesen* zusammenrühren. Nur so lange rühren, bis sich alles zu einer glatten Masse verbunden hat.


Formen und Backen:

  1. Die Teiglinge leicht mit Mehl bestäuben und mithilfe eines Glases eine ordentliche Vertiefung hineindrücken. Diese sollte einen Durchmesser von ca. 9 cm haben, damit ausreichend Rahmfüllung hineinpasst. Die Vertiefung ggf. mit den Händen noch etwas vergrößern.

  2. Eigelb und Sahne verquirlen und den Rand der Taler damit bestreichen.

  3. In jeden Taler ca. 3 EL Rahmfüllung geben und mit etwas Zimt bestäuben.

  4. Die Taler bei 180 °C O/U ca. 25 Minuten goldbraun backen.


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