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24.05.2026

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser – Omas Klassiker mit Rhabarber-Upgrade

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Portionen:

12 Stücke

Kategorie:

Kuchen & Torten

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Wenn du schwäbischen Träubleskuchen liebst, dann solltest du diese Rhabarber-Version unbedingt ausprobieren. Statt der klassischen Johannisbeeren kommt hier nämlich säuerlicher Rhabarber zum Einsatz und der passt mindestens genauso gut zum süßen Nussbaiser.


Gerade im Süden Deutschlands, besonders im Schwabenland, kennt man Träubleskuchen oft noch von Oma oder vom Bäcker: ein knuspriger Mürbeteig, leicht säuerliche Johannisbeeren, versteckt in einem saftigen Nussbaiser, das beim Backen oben leicht knusprig wird und innen schön weich bleibt. Genau dieses Prinzip greifen wir hier auf – nur eben mit Rhabarber. Für mich bringt dieser Kuchen genau die richtige Balance aus süß, säuerlich und nussig mit. Er ist wunderbar leicht und passt daher perfekt an warmen Tagen.



Wenn du für das gewisse Extra sorgen möchtest, kannst du vor dem Backen zusätzlich noch ein paar Mandelblättchen auf das Nussbaiser streuen. Sie sorgen nicht nur für eine besonders schöne Optik, sondern verleihen dem Kuchen auch noch etwas mehr Crunch. Gerade in Kombination mit dem weichen Baiser und dem säuerlichen Rhabarber bringen die leicht gerösteten Mandelblättchen nochmal eine feine nussige Note und zusätzlichen Biss mit.

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Damit dein Rhabarberkuchen mit Nussbaiser garantiert gelingt und noch ein bisschen besser schmeckt, habe ich dir hier meine liebsten Tipps für die Zubereitung zusammengestellt:


  • Röste die gemahlenen Haselnüsse vor dem Backen für ein paar Minuten im Ofen oder in der Pfanne an. Dadurch entwickeln sie ein viel intensiveres Aroma und geben dem Nussbaiser eine besonders feine nussige Note.


  • Im Mürbeteig verwende ich hier zwei Eigelbe statt einem ganzen Ei. Das macht ihn besonders schön mürbe und hat den praktischen Vorteil, dass beim Baiser nicht so viel Eigelb übrig bleibt. Der Teig wird dadurch zwar etwas bröseliger und empfindlicher in der Verarbeitung, lässt sich aber trotzdem gut zusammenfügen und in die Form drücken – und das Ergebnis lohnt sich absolut.



  • Du kannst den Mürbeteigboden mit einer dünnen Schicht aus gemahlenem Zwieback oder Löffelbiskuits bestreuen. Das saugt später etwas Feuchtigkeit auf und sorgt für einen besonders stabilen, leicht knusprigen Boden. Vorbacken ist bei diesem Kuchen übrigens nicht nötig, da die Masse nicht ganz so schwer und feucht ist wie bei anderen Kuchen. Die Zwischenschicht reicht hier völlig aus und ist ein einfacher, aber effektiver Trick für ein schönes Ergebnis.

    Alternativ kannst du den Boden auch mit einer Schicht Backoblaten auslegen. Das hat meine Oma immer so gemacht und funktioniert ebenfalls wunderbar. Die Oblaten nehmen ebenfalls überschüssige Feuchtigkeit auf. Und keine Sorge: Im fertigen Kuchen schmeckt man sie später nicht heraus.

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Zum Abschluss noch ein paar Dinge, die du beim Nussbaiser beachten solltest:


  • Damit es schön luftig wird, solltest du das Eiweiß wirklich sauber und fettfrei aufschlagen. Achte darauf, dass sowohl Rührschüssel als auch Rührbesen absolut fettfrei sind. Schon kleinste Fettspuren können verhindern, dass das Eiweiß richtig steif wird. Außerdem darf kein Eigelb ins Eiweiß gelangen. Eine kleine Prise Salz hilft zusätzlich beim Stabilisieren und sorgt dafür, dass das Eiweiß schön fest und standhaft wird.


  • Den Zucker gibst du erst dazu, wenn das Eiweiß bereits schön steif geschlagen ist. Dann den Zucker am besten Schritt für Schritt einrieseln lassen und dabei weiter schlagen, damit er sich gut auflöst. So entsteht eine stabile, glatte und schön glänzende Masse, die dem Nussbaiser später seine typische Struktur gibt.



  • Die gemahlenen Nüsse und die Rhabarberstücke hebst du anschließend nur noch ganz vorsichtig unter, damit möglichst viel Luftigkeit in der Masse erhalten bleibt. So bleibt das Nussbaiser schön locker und bekommt beim Backen trotzdem diese perfekte Mischung aus weicher Mitte und leicht knuspriger Oberfläche.


  • Den Kuchen solltest du nach dem Backen unbedingt komplett in der Form auskühlen lassen. Damit das Baiser nicht zusammenfällt oder einsackt, lässt du den Kuchen am besten zunächst im leicht geöffneten Backofen auskühlen. Dafür einfach einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, sodass ein kleiner Spalt offen bleibt. So kann die Hitze sanft entweichen und die Oberfläche bleibt stabil und schön.

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Dieser Rhabarberkuchen erinnert an den klassischen schwäbischen Träubleskuchen – nur eben mit fruchtig-säuerlichem Rhabarber statt Johannisbeeren. Auf einen knusprigen Mürbeteig trifft saftiges Nussbaiser, in dem sich zarte Rhabarberstücke verstecken. Beim Backen wird das Baiser oben leicht knusprig und bleibt innen schön weich. Genau diese Kombination aus süß, säuerlich und nussig macht den Kuchen so besonders. Wer mag, streut zusätzlich noch Mandelblättchen darüber und sorgt damit für extra Crunch und eine feine, leicht geröstete Note. Einfach gemacht und perfekt für die Rhabarberzeit!

Portionen:

12 Stücke

Kategorie:

Kuchen & Torten

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser

Nützliche Utensilien



Zutaten


Mürbeteig:

  • 225 g Mehl

  • 100 g Zucker

  • 120 g Butter, kalt

  • 2 Eigelb (Eiweiß für die Füllung aufheben)

  • 1 Prise Salz


Fetten:

  • Margarine

  • Mehl


Zwischenschicht:

  • 30 g Zwieback oder Löffelbiskuits


Füllung:

  • 6 Eiweiße

  • Prise Salz

  • 200 g Zucker

  • 1 Pck. Vanillezucker

  • 200 g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen

  • 500 g Rhabarber, geputzt

  • Optional: 50 g Mandelblättchen


Dekoration (optional):

  • Puderzucker


Zubereitung


Boden:

  1. Eine 26 cm Springform* mit Margarine fetten und etwas Mehl ausstäuben.

  2. Für den Boden die kalte Butter in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten.

  3. Den Mürbeteig in die Springform* drücken und dabei einen ca. 4 cm hohen Rand hochziehen. Bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.



Füllung:

  1. Haselnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und für 10 min bei 180°C O/U im Ofen rösten. Abkühlen lassen.

  2. Rhabarber ggf. schälen und in Stücke schneiden (ca. 1-2 cm groß).

  3. Für die Zwischenschicht Zwieback oder Löffelbiskuits im Multizerkleinerer* fein mahlen.

  4. Die Zwiebackbrösel gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.

  5. Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.

  6. Zucker und Vanillezucker nach und nach dazu geben und solange weiterrühren, bis die Baisermasse schön glänzend und gut fest ist.

  7. Haselnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, danach die Rhabarberstücke.

  8. Die Masse auf den Mürbeteigboden geben und glatt streichen. Optional mit Mandelblättchen bestreuen.

  9. Bei 160°C Umluft für ca. 1 h backen. Nach ca. 40 min den Kuchen mit Alufolie abdecken, falls er zu dunkel werden sollte.

  10. Vollständig auskühlen lassen und anschließend aus der Form lösen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

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