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Portionen: 12 Stück
Kategorie: Herzhaftes Gebäck

Zwiebelkuchen mal anders: Statt vom Blech gibt’s ihn heute im praktischen Mini-Format! Diese Zwiebelkuchen-Muffins bestehen aus einem fluffigen Hefeteig, einer herzhaften Zwiebel-Speck-Füllung und etwas geschmolzenem Emmentaler. Perfekt für gemütliche Herbsttage, denn wenn die Tage kühler werden, gibt es für mich kaum etwas Besseres als einen warmen, herzhaften Zwiebelkuchen – oder eben seine kleine Muffin-Variante.
Ich liebe klassischen Zwiebelkuchen mit Hefeteig und genau deshalb musste ich ihn unbedingt einmal in einer kleinen Variante ausprobieren. Da es mir kleine Törtchen ja gerade ohnehin angetan haben, hat sich das natürlich perfekt angeboten. Und das Ganze ist auch nicht nur auf meinem Mist gewachsen, denn auch einige aus meiner Community haben sich den Zwiebelkuchen als Muffins gewünscht. Da habe ich mich ganz besonders gefreut, dass ich auch den ein oder anderen von euch mit meiner Begeisterung für alles im Mini-Format anstecken konnte.
Die Idee hinter diesen Muffins: Jeder bekommt seinen eigenen kleinen Zwiebelkuchen, der sich wunderbar aus der Hand essen lässt. Durch die Muffinform werden die kleinen Zwiebelkuchen schön handlich und bekommen rundum einen leckeren Hefeteigrand.
Die Füllung ist ganz klassisch gehalten: Zwiebeln, Speck, Schmand, Sahne und Ei. Dazu kommen etwas Muskat, Pfeffer und Salz. Und nach eurem Feedback zu meinem Zwiebelkuchen habe ich beschlossen, auch dem Käse mal einen Auftritt in den Zwiebelkuchen-Muffins zu ermöglichen. Das ist zwar nicht ganz klassisch badisch, aber man darf sich ja auch mal für Neues öffnen. Ich habe mich für Emmentaler entschieden, weil er schön würzig ist und beim Backen wunderbar schmilzt. Uns hat die Variante mit Käse auf jeden Fall voll überzeugt. Ob du am Ende Käse hinzufügst oder nicht, überlasse ich ganz dir. Beide Versionen sind richtig lecker!

Tipps für deine Zwiebelkuchen-Muffins
Zwiebeln von Hand in feine Würfel zu schneiden, kann ganz schön mühsam (und auch sehr tränenreich) sein und nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Wenn du dir das erleichtern möchtest, kannst du die Zwiebeln stattdessen mit einem Gemüseschneider* klein schneiden. Alternativ kannst du sie mit einem Gemüsehobel* in feine Ringe reiben. Beides spart dir beim Zwiebelschneiden wirklich einiges an Arbeit und Zeit.
Damit die Zwiebelkuchen-Muffins schön saftig, aber nicht zu flüssig werden, solltest du die Zwiebeln wirklich so lange andünsten, bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist.
Lass die Zwiebelmasse vor dem Weiterverarbeiten unbedingt etwas abkühlen, bevor du sie mit der Schmand-Sahne-Mischung vermengst. So verhinderst du, dass der Guss durch die heißen Zwiebeln bereits vor dem Backen stockt.
Die Muffinform fette ich übrigens nur am Boden leicht mit neutralem Öl, damit sich die Muffins nach dem Backen ganz leicht lösen und fast von alleine aus der Form kommen. Wenn du zusätzlich den Rand einfettest, habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Hefeteig beim Formen nicht so gut an den Seiten hält und immer wieder nach unten rutscht. Daher mein Tipp: Wirklich nur den Boden der Muffinmulden einfetten.
Beim Formen des Hefeteigs solltest du den Teig nicht nur auf den Boden der Muffinmulden drücken, sondern ihn auch am Rand hochziehen, sodass Boden und Seitenwände wirklich vollständig mit Teig ausgekleidet sind. So entsteht eine kleine Teighülle, die später die cremige Zwiebelmasse hält.

Wenn du Zwiebelkuchen genauso gerne magst wie ich, solltest du diese kleine Variante unbedingt ausprobieren. Die Kombination aus fluffigem Hefeteig, cremiger Zwiebel-Speck-Füllung und geschmolzenem Emmentaler ist einfach richtig lecker. Und ich bleibe ja bei meiner Meinung: Alles im Mini-Format macht das Ganze doch direkt noch ein bisschen besser.
Die Zwiebelkuchen-Muffins lassen sich übrigens prima vorbereiten. Du kannst sie nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und entweder noch am gleichen oder am nächsten Tag servieren. Sie schmecken sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Ich bevorzuge die warme Variante und schiebe die Muffins dafür einfach noch einmal kurz bei niedriger Temperatur in den Backofen. So schmecken sie auch am nächsten Tag fast wie frisch gebacken. Damit eignen sie sich auch wunderbar zum Vorbereiten für Gäste oder ein Buffet.
Zwiebelkuchen-Muffins
Zwiebelkuchen mal anders! Statt vom Blech gibt’s den herzhaften Klassiker heute im praktischen Mini-Format. Die kleinen Zwiebelkuchen-Muffins bestehen aus fluffigem Hefeteig und einer cremigen Zwiebel-Speck-Füllung. Dazu kommt etwas würziger Emmentaler, der beim Backen schön schmilzt. Die kleinen Zwiebelkuchen sind perfekt für gemütliche Herbsttage, lassen sich wunderbar aus der Hand essen und schmecken warm und kalt richtig lecker. Ich finde ja nach wie vor: Im Mini-Format wird einfach alles ein bisschen besonderer. Vielleicht kann ich euch ja auch ein wenig mit meiner Begeisterung für kleine Kuchen anstecken. Die Muffins lassen sich außerdem prima vorbereiten und sind damit auch perfekt für Gäste oder ein Herbstbuffet.
Portionen: 12 Stück Kategorie: Herzhaftes Gebäck
Zutaten
Hefeteig:
200 g Mehl
115 ml Milch
8 g Frischhefe
1 TL Salz
½ TL Zucker
40 g Butter, weich
Füllung:
450 g Zwiebeln, geschält
75 g Speckwürfel
ca. 1 EL Butter zum Anbraten
100 g Schmand
10 g Speisestärke
100 ml Sahne
1 Ei (Größe M)
1 TL Salz
etwas Pfeffer
Prise Muskatnuss
75 g Emmentaler, gerieben
Fetten der Form:
Neutrales Öl
Zubereitung
Hefeteig:
Die Milch in der Mikrowelle oder im Topf leicht erwärmen. Die Hefe gemeinsam mit dem Zucker in der Milch auflösen.
Die Hefemilch zum Mehl und Salz in eine Schüssel gießen und gut verkneten.
Die weiche Butter zum Schluss dazu geben und so lange kneten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist, der nicht mehr klebt.
Den Teig zu einer Kugel formen, rundum mit etwas Rapsöl bestreichen und abgedeckt für ca. 1,5-2 h gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Füllung:
Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Butter in einer großen Pfanne oder einem großen Topf zerlassen und zunächst die Speckwürfel darin anbraten. Die Zwiebeln dazugeben und unter gelegentlichem Rühren ohne Deckel andünsten, bis sie weich und glasig sind und die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist. Anschließend die Zwiebeln etwas abkühlen lassen.
Währenddessen den Schmand mit der Speisestärke in einer Schüssel glatt rühren. Sahne und Eier dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und alles zu einer glatten Masse verrühren.
Die Schmand-Sahne-Masse mit den Zwiebelwürfeln und dem Käse in einer Schüssel gut vermengen.
Formen und Backen:
Die Mulden des Muffinblechs* nur am Boden mit etwas Öl fetten.
Den Hefeteig in 12 Stücke portionieren. Die Teigstücke jeweils mit den Händen grob zu einem kleinen Kreis flachdrücken, in die Mulden der Muffinform* setzen und mit den Fingern andrücken. Dabei den Teig am Rand hochziehen, sodass Boden und Seitenwände der Mulden vollständig mit Teig ausgekleidet sind.
Die Zwiebelmasse gleichmäßig auf die zwölf Muffinförmchen* verteilen.
Bei 200 °C O/U ca. 30-35 min goldbraun backen.
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