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27.08.2026

Zwetschgen-Rotweinkuchen

Ein spätsommerlicher Kuchen mit Schokolade, Zwetschgen und Rotwein

average rating is 5 out of 5

Bewertungen:

2

Zum Rezept


Portionen: 12 Stücke


Kategorie: Kuchen & Torten


Stück Zwetschgen-Käsekuchen auf Teller, dahinter der ganze Kuchen; auf hellem Holztisch, gemütliche Food-Szene.

Saftige Zwetschgen auf einem aromatischen Schokoladenteig mit gemahlenen Nüssen, feiner Zimtnote und einem ordentlichen Schuss Rotwein: Dieser Zwetschgen-Schoko-Rotweinkuchen ist genau der richtige Kuchen für den Spätsommer, wenn die Abende langsam wieder dunkler werden, die ersten Blätter zu Boden fallen und man es sich mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee gemütlich machen möchte.


Der Kuchen ist schön saftig, herrlich schokoladig und angenehm fruchtig. Die gemahlenen Nüsse verleihen ihm ein wunderbar vollmundiges Aroma und eine zarte Konsistenz, während kleine Stückchen aus Vollmilch- und Zartbitterschokolade für köstliche Schokoladenmomente sorgen. Der Rotwein gibt dem Kuchen eine besondere, leicht würzige Note und macht ihn herrlich aromatisch. Die fruchtigen Zwetschgen passen perfekt zu den restlichen Aromen und bringen eine angenehme Saftigkeit und frische Fruchtnote mit. Ein Hauch Zimt rundet das Aroma ab und die Mandelblättchen sorgen obendrauf für das perfekte Knusper-Finish.


Der Kuchen ist perfekt für gemütliche Spätsommer-Nachmittage, an denen man sich schon beim Duft aus dem Ofen auf das erste Stück freut. Sobald du die Ofentür öffnest, liegt eine herrliche Mischung aus warmen Zwetschgen, Schokolade und Rotwein in der Luft. Dazu gesellen sich eine feine Zimtnote und der Duft von gerösteten Nüssen. Und wenn du jetzt schon denkst, dass das verlockend klingt…dann warte, bis du den ersten Bissen probiert hast. Denn spätestens dann zeigt sich, wie wunderbar all diese Aromen miteinander harmonieren.


Nahaufnahme von Zwetschgenkuchen-Schnitten mit goldbraunem Mürbeteigrand, weißer Vase im Hintergrund, weich und appetitlich.

Zwetschgen, Schokolade und Rotwein

Was ich an diesem Kuchen besonders liebe, ist das Zusammenspiel der verschiedenen Aromen. Der Schokoladenteig wird mit Vollmilch- und Zartbitterschokolade verfeinert. So bekommt er eine schöne Schokoladennote, ohne zu schwer oder zu dominant zu werden. Ein wenig ungesüßter Kakao unterstreicht das Schokoladenaroma zusätzlich. Die gemahlenen Nüsse geben dem Teig dabei noch eine angenehm vollmundige Note.


Dazu kommt ein ordentlicher Schuss Rotwein, der wunderbar mit der Schokolade und den Zwetschgen harmoniert. Welchen Rotwein du verwendest, bleibt letztlich dir überlassen. Ich greife dafür gerne zu einem trockenen oder halbtrockenen Rotwein. Mein Tipp: Wähle am besten einen Wein, den du auch so gerne trinkst oder zum Kochen verwenden würdest. Sein Geschmack bleibt nämlich auch im fertigen Kuchen erhalten. Und da nur 100 ml davon im Teig landen, darf der Rest natürlich noch anderweitig Verwendung finden. Wer möchte, kann zusätzlich noch einen kleinen Schuss Rum in den Teig geben. Das passt wunderbar zu den Zwetschgen und der Schokoladen- und Zimtnote.


Wenn du keinen Rotwein verwenden möchtest, kannst du ihn problemlos durch roten Traubensaft ersetzen. Der Kuchen wird dadurch etwas süßer und die typische Rotweinnote fällt weg. In diesem Fall kannst du die Zuckermenge im Rezept nach Geschmack etwas reduzieren.


Zwetschgen dicht an dicht

Bei den Zwetschgen darf es gerne etwas mehr sein. Ich verteile die halbierten Früchte dicht an dicht auf dem Teig, sodass wirklich in jedem Stück ordentlich Zwetschgen stecken. Beim Backen werden sie wunderbar weich und geben ihren Saft an den Teig ab.

Zum Schluss kommen noch Mandelblättchen und etwas Zimt-Zucker darüber. Die Mandeln werden im Ofen schön knusprig und sorgen für etwas Biss, während der Zimt das Aroma der Zwetschgen perfekt ergänzt. So treffen saftige Früchte, Schokolade, Rotwein und knusprige Mandeln in einem Kuchen aufeinander.


Das Besondere an diesem Rührteig

Was diesen Rührteig besonders macht: Anders als bei einem klassischen Rührkuchen werden die Eier zunächst getrennt. Das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steif geschlagen und der Eischnee erst ganz zum Schluss vorsichtig unter den Teig gehoben.

Das macht sich später auch beim Ergebnis bemerkbar: Der Kuchen wird durch die Zwetschgen und gemahlenen Nüsse schön saftig, gleichzeitig sorgt der untergehobene Eischnee für eine wunderbar luftige und lockere Konsistenz. Gerade bei einem so reichhaltig belegten Kuchen finde ich diese Kombination besonders schön.


Zwetschgen-Käsekuchenstück auf Teller, im Hintergrund unscharf ein zweites Stück und eine weiße Vase mit Trockenblumen.

Noch mehr Lust auf Zwetschgen?


Ich glaube, man merkt es inzwischen: Ich liebe die Zwetschgenzeit einfach. Sie gehört für mich definitiv zu den schönsten Backzeiten des Jahres. Ich liebe es, wie vielseitig die kleinen violetten Früchte sind und wie viele unterschiedliche Kuchen und Gebäcke sich damit zaubern lassen. Ob klassisch als Zwetschgenkuchen mit Streuseln, als cremiger Käsekuchen oder mal etwas ganz Neues wie dieser Schoko-Rotweinkuchen, Zwetschgen passen einfach wunderbar in die Backstube.


Dabei muss ich ehrlich sagen: Frische Zwetschgen esse ich tatsächlich gar nicht so gerne. So direkt vom Baum finde ich ihren Geschmack eher unspektakulär. Sobald sie aber gebacken, zu Kompott gekocht oder zu Marmelade eingekocht werden, zeigen sie für mich erst ihr volles Potenzial. Durch das Erhitzen werden sie wunderbar weich und entwickeln ein ganz anderes, viel intensiveres Aroma. Dazu kommt diese wunderschöne dunkelrote Farbe, die jeden Kuchen und jedes Dessert gleich ein bisschen besonderer aussehen lässt. Ob im Kuchen, als Kompott oder als Marmelade, ich liebe es einfach, was aus den eher unscheinbaren Früchten beim Backen und Einkochen wird.


Wenn du also genauso ein großer Zwetschgen-Fan bist wie ich und noch auf der Suche nach weiteren Rezeptideen bist, findest du hier einige meiner liebsten Zwetschgenrezepte zum Nachbacken. Von klassischem Zwetschgenkuchen mit Streuseln über Zwetschgen-Zimtschnecken bis hin zu weiteren süßen Ideen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Zwetschgenzeit ist schließlich viel zu kurz, um sie nicht ordentlich auszunutzen. Viel Spaß beim Stöbern!



Zwetschgen-Rotweinkuchen


Saftige Zwetschgen auf einem aromatischen Schokoladenteig mit gemahlenen Nüssen, feiner Zimtnote und einem ordentlichen Schuss Rotwein: Dieser Zwetschgen-Schoko-Rotweinkuchen ist genau der richtige Kuchen für den Spätsommer, wenn die Abende langsam wieder dunkler werden, die ersten Blätter zu Boden fallen und man es sich mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee gemütlich machen möchte.

Der Teig wird durch die Nüsse wunderbar saftig, während kleine Stückchen Vollmilch- und Zartbitterschokolade für köstliche Schokoladenmomente sorgen. Der Rotwein gibt dem Kuchen eine feine, aromatische Note, während die Zwetschgen Saftigkeit und eine frische Fruchtnote bringen. Ein Hauch Zimt rundet das Aroma ab und die Mandelblättchen sorgen obendrauf für das perfekte Knusper-Finish.



Portionen: 12 Stücke Kategorie: Kuchen & Torten


Zutaten


Zum Fetten:

  • Margarine

  • Mehl


Teig:

  • 3 Eier (Größe M)

  • Prise Salz

  • 150 g Butter

  • 125 g Zucker

  • 1 Pck. Vanillezucker

  • 150 g Mehl

  • 100 g Nüsse, gemahlen

  • 2 TL Backpulver

  • 1/2 TL Zimt

  • 1 EL Kakao, ungesüßt

  • 100 ml Rotwein

  • Optional: Schuss Rum

  • 50 g Vollmilchschokolade, fein gehackt

  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt


Belag:

  • 750 g Zwetschgen, nicht entsteint

  • Mandelblättchen

  • Zimt-Zucker


Zubereitung


  1. Springform (28x18 cm oder Ø 26 cm) mit Margarine fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.

  2. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

  3. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

  4. In einer separaten Schüssel Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eigelbe dazu geben und gut unterrühren.

  5. Die trockenen Zutaten vermengen und abwechselnd mit dem Rotwein unter die Eiermasse rühren.

  6. Die fein gehackte Schokolade unterrühren.

  7. Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben.

  8. Den Teig in die gefettete Form füllen und glatt streichen.

  9. Die Zwetschgenhälften eng aneinander auf den Teig setzen, nach Belieben mit Mandelblättchen und Zimt-Zucker bestreuen.

  10. Bei 175°C O/U ca. 1 h backen.


*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich auch selbst überzeugt bin.

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Marliese

2. September 2026 um 17:52:09

average rating is 5 out of 5

Das Rezept hat mir spontan gefallen. Weil wir sowohl Rotweinkuchen als auch Zwetschgen lieben, habe ich den Kuchen in Kombination gebacken. Kuchen in quadratischer Form, war sehr saftig, habe ihn bis zum nächsten Tag stehen lassen. Schmeckt absolut gut und hat es in meinen Backordner geschafft.

Celine

Das freut mich, dass es das Rezept sogar in deinen Backordner geschafft hat. Danke für deinen lieben Kommentar ☺️

Simone

29. August 2026 um 17:57:14

average rating is 5 out of 5

War schon beim lesen vom Rezept begeistert mal was neues. Werde diesen Kuchen nächste Woche backen. Vielen lieben Dank und schönes Wochenende . Saluti dal Lago Maggiore

Celine

Freue mich sehr, wenn du ihn ausprobierst! Ganz liebe Grüße an den Lago Maggiore 🫶

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